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Lift

LiFT bedeutet leistungsfähig durch individuelle Förderung und praktische Tätigkeiten und ist ein Projekt, welches ausgewählte Jugendliche beim Übertritt ins Berufsleben unterstützt und sie vor Jugendarbeitslosigkeit schützen soll. LiFT wird mittlerweile in zahlreichen Schulen angewandt. Teilnehmen können Lernende ab der ersten Oberstufe mit erschwerter Ausgangslage. Konkret sind das z. Bsp. Jugendliche mit ungenügenden Schulleistungen, Migrationshintergrund, fehlender Unterstützung aus dem Umfeld, wenig Selbstwertgefühl oder Motivationsproblemen.

Praktische Tätigkeiten

Kernelement des Projekts sind die sogenannten Wochenarbeitsplätze. Einmal pro Woche arbeiten die Schülerinnen und Schüler für einen symbolischen Lohn während zwei bis vier Stunden in einem Gewerbebetrieb der Umgebung. Während diesen Einsätzen können die Lernenden ihre manuellen Talente entdecken, erste praktische Erfahrungen sammeln und erleben, welche Tätigkeiten ihnen Spass machen. Das stärkt nicht nur das Selbstvertrauen der Jugendlichen, sondern gibt ihnen auch ein Ziel, auf das sie hinarbeiten können.

Fachliche Begleitung

Die Jugendlichen werden von einer Fachperson des Projekts begleitet. Dies beinhaltet persönliche Gespräche, Bewerbungstrainings, Stärkung des Selbstwertgefühls sowie eine Verbesserung der eigenen Einschätzung. Die Arbeitseinsätze in den Betrieben sind keine Schnupperlehren. Die Jugendlichen werden mittels praktischer Tätigkeiten schrittweise in die Arbeitswelt eingeführt, lernen, mit Anforderungen und Menschen umzugehen, und erfahren, dass man für verlässliche Leistung Anerkennung erhält. Die Einsätze werden so geplant, dass sie den regulären Unterricht möglichst nicht tangieren.

Nutzen für Betriebe

Die Partnerschaft mit dem Projekt «LiFT» zahlt sich auch für die Betriebe aus. Die Firmen kommen in Kontakt mit Jugendlichen der Region und haben die Möglichkeit, sie mit der Branche und einzelnen Tätigkeiten vertraut zu machen.

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