Kloster

Kloster der DominikanerinnenWenige nur wissen, dass aus Rickenbach LU die Gründerin einer deutschen Ordensgemeinschaft stammt: Mutter M. Cherubine Willimann, mit Taufnamen Josefa. 1842 ist sie hier auf dem Bauernhof „Holderstud“ geboren und aufgewachsen. Früh schon verlor sie durch einen Unfall ihren Vater, mit 20 Jahren ihre Mutter.Welche Lebensereignisse, welche inneren Anstösse einen Menschen grenzenlose Liebe erfahren lassen und ihn auf einen radikalen Weg für und mit diesem Gott rufen, bleibt letztlich immer Geheimnis. Auch Mutter M. Cherubines Beweggründe, alles zu lassen, können wir nur erahnen. Kloster der DominikanerinnenSchriften aus ihrer Zeit zeichnen sie als einfache, klare Frau, die stets das Wesentliche im Gebet zu ertasten suchte. Ihr tiefe Verwurzelung in Christus schenkte ihr Weite und Offenheit für die Zeichen Gottes, die sie immer wieder mutig aufbrechen liessen auf fremde, ungewohnte Wege. Bis zu ihrem Tod im Jahre 1914.Aufbruch bedeutete 1864 ihr Eintritt in das streng klausurierte Dominikanerinnenkloster St. Peter in Schwyz. Radikaler Aufbruch wenige Jahre später ihr Weg nach Deutschland, an einen für die Welt unbedeutenden Ort: Arenberg bei Koblenz. Es war dort in dem bereits bestehenden Klösterchen ein harter, von gross Armut und schmerzlichen Zerreissoben geprägter Anfang. Doch hier reifte Mutter M. Cherubine heran zur Gründerin unserer Gemeinschaft, die den Namen trägt "Kongregation der Arenberger Dominikanerinnen, Schwestern der hl. Katharina von Siena im Orden des hl. Dominikus".Kloster der DominikanerinnenGegenwärtig in Gott wurde Mutter M. Cherubine zum gegenwärtigen Menschen für die Not und Armut ihrer Zeit. Ihr unerschütterliches Vertrauen auf Gott – auch in den widrigsten Umständen - machte sie frei zum Handeln und liess sie ganz da sein für die Menschen, die ihrer Hilfe bedurften: Kinder, Jugendliche, arme, kranke, einsame und alte Menschen. Sie lagen ihr am Herzen, ihnen schenkte sie ihre Liebe, ihre Zeit, ihre ganze Kraft. „Heilende Liebe“, die in Gott ihren Ausgang nimmt – diese Liebe ist der Brennpunkt des Wirkens von Mutter M. Cherubine. Diese Liebe zu leben, die aufrichtet und zum Leben befreit, die hofft und vertraut und unseren Gott als einen Gott des Heiles offenbart, bleibt auch heute unsere tägliche Herausforderung inmitten dieser Welt und Zeit und für sie.

Mutter Cherubine hat 1868 die Schweiz für immer verlassen. Mehr als 100 Jahre später jedoch, 1981, wagen drei Schwestern im Auftrag der Ordensgemeinschaft einen neuen Anfang. Unser Kloster, dessen Mittelpunkt die Kapelle ist, hat neben der Mithilfe in Schule und Pfarrei zwei wesentliche Aufgaben:

  • Einzelgäste entdecken in unserem Haus einen ruhigen Ort für ihre Ferien oder für eine Auszeit. Auch geschlossene kleine Gruppen sind herzlich willkommen.
  • Pensionärinnen aus Rickenbach und Umgebung finden hier für ihren Lebensabend ein geborgenes Zuhause.

Kloster der DominikanerinnenWir Dominikanerinnen bemühen uns um einen Ort, an dem die liebende und heilende Nähe Gottes zu den Menschen erfahrbar werden kann. Die Stille ist uns ein zentrales Anliegen. Sie gibt uns als Gemeinschaft die innere Ausrichtung auf Christus hin und lädt unsere Gäste ein, neue Kraft zu schöpfen für ihr Leben und ihre Aufgaben: neue Kraft aus der Stille. Die Feier der Eucharistie und unsere Gebetszeiten stehen allen offen. Auf Wunsch bieten wir Gesprächsbegleitung und Hinführung zur Meditation an.

Kontaktangaben

Kloster der Dominikanerinnen
Dominikusweg 3
6221 Rickenbach LU

Fon 041 932 12 00
Fax 041 932 12 01
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Weitere Informationen finden Sie unter

www.kloster-rickenbach.ch

Gemeindeverwaltung Rickenbach, Winkelstrasse 1, CH-5735 Pfeffikon LU, Telefon +41 (0)41 932 00 20
E-Mail *gew(meb.ind1dey+vex.rwr8alh(tut.ngv+@rf%ics7ker%nbh*acx0h.a*chx

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